LWF weitet Erdbebenhilfe in Venezuela auf weitere betroffene Familien aus
Etwas mehr als eine Woche nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela weitet der LWB seine humanitäre Hilfe aus, um die Lage von Menschen zu stabilisieren unterstützen, die durch die Katastrophe ihr Zuhause verloren haben.
Das LWB-Team in Venezuela verteilt humanitäre Hilfspakete an vom Erdbeben betroffene Familien im Stadtteil La Soublette in La Guaira. Hier zu sehen ist Vanessa Andreina vom LWB Kolumbien und Venezuela. Foto: LWB/Freisy González
„Mit Hochdruck und Mitgefühl“: Zusammenarbeit mit lokalen Kirchen und Partnerorganisationen
(LWI) – Etwas mehr als eine Woche nach zwei verheerenden Erdbeben im nördlichen Zentralvenezuela weitet der Lutherische Weltbund (LWB) seine humanitäre Hilfe aus, um mehr Menschen zu unterstützen, die durch die Katastrophe ihr Zuhause verloren haben, und zugleich erste Schritte zur Stabilisierung der Lage zu begleiten.
Gemeinsam mit Kirchen, lokalen Organisationen und humanitären Partnern leistet das LWB-Länderprogramm für Kolumbien und Venezuela weiterhin Nothilfe und unterstützt die Koordination vor Ort. Nach Hunderten von Nachbeben leben viele vertriebene Familien in großer Unsicherheit. Die Erdbeben vom 24. Juni haben in La Guaira, Caracas, Miranda, Carabobo und Falcón schwere Zerstörungen verursacht. Tausende Menschen wurden vertrieben; Wohnhäuser, öffentliche Einrichtungen und wichtige Infrastruktur wurden beschädigt.
„Wir reagieren mit Hochdruck und Mitgefühl, in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit lokalen Kirchen und Partnerorganisationen. Unsere unmittelbare Priorität ist es, durch Schutzmaßnahmen, Nahrungsmittel und Hilfsgüter für die Notunterkünfte der am stärksten Betroffenen Leben zu retten“, sagte Carmen Garcia, LWB-Programmkoordinatorin für Lateinamerika und die Karibik, in dieser Videobotschaft.