Neue Stipendiat*innen von Brot für die Welt und DNK/LWB beim Einführungsseminar in Berlin

01 Jan 2026

Ein neues Land, eine neue Universität und viele Dinge, die zunächst ungewohnt sind: Für die meisten der 27 neuen Stipendiat*innen von Brot für die Welt und des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) hat das Leben in Deutschland gerade erst begonnen. Einige sind schon länger hier, andere haben erst vor kurzem ihre Deutschkurse abgeschlossen und stehen nun vor den nächsten Schritten ihres Studiums oder ihrer Forschung. 

Um sie auf diesem Weg zu begleiten und zu unterstützen, wurden die Stipendiat*innen vom 7. bis 10. Oktober 2026 zu einem Einführungsseminar in Berlin eingeladen.

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Gruppenfoto der Stipendiat*innen und Organisator*innen im Haus des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung in Berlin, wo auch Brot für die Welt den Sitz hat. Die Teilnehmenden des DNK/LWB tragen violette T-Shirts, die von Brot für die Welt orangefarbene. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Gruppenfoto der Stipendiat*innen und Organisator*innen im Haus des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung in Berlin, wo auch Brot für die Welt den Sitz hat. Die Teilnehmenden des DNK/LWB tragen violette T-Shirts, die von Brot für die Welt orangefarbene. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Von Evangelischer Kirchenmusik über Theologie bis hin zur deutschen Sprache: Die DNK-LWB-Stipendiat*innen bringen vielfältige Interessen und internationale Perspektiven mit. Sie studieren an verschiedenen Hochschulstandorten in Deutschland, darunter Heidelberg, Münster und Bochum.

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DNK/LWB Stipendiat*innen 2026. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

DNK/LWB Stipendiat*innen 2026. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Die Stipendiat*innen kommen aus 18 Ländern und verfolgen unterschiedliche akademische Wege an verschiedenen Orten in Deutschland. Von Mainz, Heidelberg, Frankfurt am Main über Göttingen, Bonn, Münster bis nach Berlin sind sie in ganz Deutschland verteilt. Sie studieren im Master, promovieren oder arbeiten an Forschungsvorhaben. Neben den fachlichen Anforderungen müssen viele von ihnen sich in einem neuen Alltag zurechtfinden: Wie funktioniert das Stipendienprogramm? Was wird von ihnen erwartet? Wer hilft bei Fragen weiter? Welche Kosten werden übernommen? Wie bin ich in Deutschland krankenversichert? 
Das Seminar bot Raum, solche Fragen zu klären und die jeweiligen Ansprechpersonen persönlich kennenzulernen. Im Seminar lernten die Teilnehmenden auch Brot für die Welt und das DNK/LWB näher kennen, die beiden Organisationen, die ihre Stipendien fördern und sie während ihrer Zeit in Deutschland begleiten.

Neben diesen praktischen Themen gab es auch Gelegenheit, sich mit verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven auseinanderzusetzen. In einem Diversity Workshop (Vielfalts-Workshop) beschäftigten sich die Teilnehmenden in zwei Gruppen mit gesellschaftlichen Positionen, Privilegien und Benachteiligung. Mithilfe der Methode „Power Flower“ reflektierten sie, wie die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen sozialen Gruppen die eigene Erfahrung und Wahrnehmung prägen kann. Der Anti-Bias-Ansatz lenkte den Blick außerdem auf Vorurteile, Machtverhältnisse und Diskriminierung. Dabei ging es, eigene Sichtweisen zu hinterfragen, unterschiedliche Erfahrungen zu verstehen und dafür sensibler zu werden, wie Ungleichbehandlung entsteht und wie man ihr begegnen kann. 

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Die Stipendiat*innen tauschen sich beim Einführungsseminar in Berlin aus, stellen Fragen und erhalten wichtige Informationen für ihren Studienaufenthalt in Deutschland. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Die Stipendiat*innen tauschen sich beim Einführungsseminar in Berlin aus, stellen Fragen und erhalten wichtige Informationen für ihren Studienaufenthalt in Deutschland. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

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Kanyiginya Mugishagwe aus Tansania (links) und Adriana Florea aus Rumänien (rechts), Stipendiat*innen des DNK/LWB, beim Einführungsseminar in Berlin. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Kanyiginya Mugishagwe aus Tansania (links) und Adriana Florea aus Rumänien (rechts), Stipendiat*innen des DNK/LWB, beim Einführungsseminar in Berlin. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Neben den inhaltlichen Gesprächen und dem gemeinsamen Lernen kam auch das persönliche Miteinander nicht zu kurz. Beim Cultural Exchange Evening brachten die Stipendiat*innen die Vielfalt ihrer Gruppe auf besondere Weise zusammen. Sie haben Einblicke in ihre Herkunftsländer und Traditionen gegeben, persönliche Geschichten geteilt und einander gezeigt, was ihre Kulturen ausmacht. So wurde der Abend zu einer Gelegenheit, über das eigene Land hinauszublicken und Neues zu entdecken.

Auch Berlin selbst war Teil des Programms. Bei einem Besuch der Bundestagskuppel, einem Rundgang an der Gedenkstätte Berliner Mauer und einer Andacht in der Versöhnungskirche lernten die Teilnehmenden wichtige Orte kennen, die von der deutschen Geschichte, Erinnerung und Versöhnung erzählen.

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Mit Musik und Tanz lassen die Stipendiat*innen den Cultural Exchange Abend gemeinsam ausklingen. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Mit Musik und Tanz lassen die Stipendiat*innen den Cultural Exchange Abend gemeinsam ausklingen. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

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Zum Abschluss des Einführungsseminars feiern die Stipendiat*innen eine gemeinsame Andacht in der Versöhnungskirche an der Gedenkstätte Berliner Mauer. Geleitet wird sie von Pfarrer Dionisie Arion, Stipendienreferent beim DNK/LWB. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Zum Abschluss des Einführungsseminars feiern die Stipendiat*innen eine gemeinsame Andacht in der Versöhnungskirche an der Gedenkstätte Berliner Mauer. Geleitet wird sie von Pfarrer Dionisie Arion, Stipendienreferent beim DNK/LWB. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Am letzten Tag blickten die Stipendiat*innen auf die gemeinsamen Tage zurück. Mit einem Reisesegen und einem Abschiedslied klang das Seminar aus. Beim Abschied blieb nicht nur das neu gewonnene Wissen, sondern auch die eine oder andere neue Bekanntschaft und die Vorfreude auf ein Wiedersehen. 
Mit einem Lächeln im Gesicht und einem „Bis hoffentlich bald!“ machten sich die Teilnehmenden auf den Weg zu ihren jeweiligen Studienorten. 

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Mit einem gemeinsamen Lied starteten die Stipendiat*innen in ihren letzten Tag. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Mit einem gemeinsamen Lied starteten die Stipendiat*innen in ihren letzten Tag. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

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Maria Malyi (Tansania) und Adriana Florea (Rumänien), zwei Stipendiatinnen des DNK/LWB. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Maria Malyi (Tansania) und Adriana Florea (Rumänien), zwei Stipendiatinnen des DNK/LWB. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

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Die Teilnehmenden tauschen sich über die Arbeit und Projekte von Brot für die Welt aus und nutzen die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über die verschiedenen Themen und Arbeitsbereiche zu erfahren. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

Die Teilnehmenden tauschen sich über die Arbeit und Projekte von Brot für die Welt aus und nutzen die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über die verschiedenen Themen und Arbeitsbereiche zu erfahren. Foto: DNK/LWB Helene Maria Guib

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