Myanmar

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In den abgelegenen Gegenden Myanmars bringen viele Frauen ihre Kinder ohne medizinische Hilfe zur Welt. Foto: LWB Myanmar

In den abgelegenen Gegenden Myanmars bringen viele Frauen ihre Kinder ohne medizinische Hilfe zur Welt. Foto: LWB Myanmar

Für einen sicheren Start ins Leben

Das südostasiatische Myanmar erlebt seit dem Militärputsch 2021 schwere Gewalt, Vertreibungen und den Zusammenbruch vieler Versorgungssysteme. Viele Familien leben weit entfernt von medizinischer Versorgung. Die Geburt eines Kindes bedeutet dort ein großes Risiko.

Im Dorf Hparpun, umgeben von Bergen und schwer zu erreichen, brachten die Frauen ihre Kinder lange Zeit allein zu Hause zur Welt. Impfungen erhielten die Kleinsten nur selten. Doch mitten in dieser Unsicherheit steht eine Frau, die Licht in den Alltag der Familien bringt: Nan Thazin Myint. Die Dreißigjährige, die selbst eine siebenköpfige Familie versorgt, ließ sich vom Lutherischen Weltbund (LWB) zur Gesundheitshelferin ausbilden.

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Gesundheitshelferin Nan Thazin Myint (links) berät eine Familie zu gesunder Ernährung. Foto: LWB Myanmar

Gesundheitshelferin Nan Thazin Myint (links) berät eine Familie zu gesunder Ernährung. Foto: LWB Myanmar

Jetzt besucht sie werdende Mütter in ihren Häusern, erklärt, wie sie sich und ihr Kind schützen können, und informiert über sichere Geburten.

Nan Thazin Myint leitet auch Kochkurse für schwangere Frauen, organisiert Impfprogramme für Kleinkinder und begleitet Mütter auf dem oft beschwerlichen Weg zur Klinik. „Durch das Projekt habe ich das Wissen und das Selbstvertrauen gewonnen, um meine Gemeinde zu unterstützen“, erzählt sie.

Der Lutherische Weltbund unterstützt die Menschen in Myanmar auch dabei, sich stabile Lebensgrundlagen aufzubauen, zum Beispiel mit landwirtschaftlichen Schulungen. So können sich die Menschen eine Perspektive für die Zukunft schaffen!

Helfen Sie mit Ihrer Spende:

Der LWB in Myanmar

Der Lutherische Weltbund hilft seit 2008 in Myanmar. Die Mitarbeitenden stehen jährlich etwa 133.000 Menschen zur Seite: Das Team verbessert die Gesundheitsversorgung und fördert Existenzgrundlagen. Außerdem setzt sich der LWB für Angehörige ethnischer Minderheiten, Frauen und Menschen mit Behinderung ein. Sie erhalten besseren Zugang zu Wasser, sanitärer Versorgung und Bildung. Im Grenzgebiet zu Thailand hilft das Team vertriebenen Familien, sich mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen.